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06.10.2010 Pressemitteilung: INTER-GLOBAL-PRESS

Neuguinea: Kürzlich entdeckte Tierart, sieht wie Yoda aus der Serie "Star Wars" aus.

 Mehrere Wissenschaftler verschiedener Universitäten, führten kürzlich in Papua-Neuguinea eine interessante Expedition durch. Dabei entdeckten sie verschiedene neue Tier- und Pflanzenspezies.

Die wohl seltsamste Entdeckung ist eine neue Abart des Flughundes. Diese grosse Fledermaus hat eine schlauchartige Nase und sieht dem Yoda aus "Star Wars" sehr ähnlich. Die Wissenschaftler entdeckten das Tier in einem äusserst abgeschiedenen Teil eines Regenwaldes. 

Hinzukommend wurden während der zwei Monate dauernden Expedition auch neue Säugetiere, sogar gleich 24 neue Froscharten, neun neue Pflanzensorten und jeweils um die 100 neue Spinnen- und Insektenarten erkannt. Neuguinea ist ein Gebiet, welches für solche Funde bekannt ist. Dort befinden sich viele Arten, die es nur dort und nirgends sonst auf unserem Planeten gibt. Drhhp


 

 

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Deutschland: Bau des Teilchenbeschleunigers FAIR wurde von neun Staaten beschlossen !

04.10.2010 Pressemitteilung INTER-GLOBAL-PRESS:

  

Heute wurde in der Bundesrepublik-Deutschland der Bau des Teilchenbeschleunigers FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) beschlossen. Die neun Staaten, die sich an dem Beschluss beteiligen, unterzeichneten heute die entsprechenden Papiere. Der Beschleuniger, der etwa eine Milliarde Euro kosten wird, soll in der Umgebung von Darmstadt gebaut werden.

Im Vollausbau kommen noch einmal rund 200 Millionen Euro dazu. Drei Viertel der Kosten werden dabei von der Bundesrepublik-Deutschland getragen, während Russland 178 Millionen Euro beitragen wird. Der Teilchen-Kreisbeschleuniger wird immerhin eine Länge von 1,1 Kilometern haben und im nächsten Herbst wird sein Bau beginnen.

Im Gegensatz zum LHC, dessen enorme Energien in Darmstadt nicht ganz erreicht werden, sollen bei FAIR vor allem mit hoher Frequenz schwere Teilchen aufeinander prallen. Man erhofft sich dadurch zum Beispiel neue Erkenntnisse über Dunkle- und Antimaterie. Derzeit wird FAIR noch von mehr als 3.000 Forschern geplant. Drhhp

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 Im Bild links: Jürgen Meisterhahn sammelt Eibenschnitt für die Krebsforschung.

Neueste Forschungsergebnisse, machen erfolgreiche Impfung gegen Lungenkrebs möglich !

 Ein völlig neuartiger Impfstoff gegen den gefährlichen Lungenkrebs, steht in einigen Tagen in Deutschland zur Verfügung. "Die Impfung zielt darauf ab, die bösartigen Lungentumor-Zellen mithilfe des körpereigenen Immunsystems aufzuspüren und dann erfolgreich zu zerstören“, erläutert Dr. med. Djordje Atanackovic, Onkologisches Zentrum der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf.

Gesunde Menschen werden also nicht geimpft, so wie bei der Schutzimpfung gegen Grippe oder Masern. Der Lungenkrebs-Impfstoff macht vielmehr das körpereigene Immunsystem in höchstem Masse aktiv. Die so "heißgemachten" Immunzellen attackieren und vernichten den Krebs dann.

Bei der Impfung wird den Krebspatienten ein gentechnisch hergestelltes Eiweiß (Protein) aus Lungenkrebszellen in den Oberarm gespritzt. Das Eiweiß wird vom Immunsystem sofort als „gefährlich“ erkannt. Als Reaktion darauf setzt das Immunsystem Kampfstoffe und Abwehrzellen in Marsch, die den Krebs vernichten.

Der Impfstoff kommt speziell bei Lungenkrebs-patienten zum Einsatz, deren Tumor vorher operiert wurde und die nun vor einem Rückfall geschützt werden müssen.

Wie Untersuchungen zeigen: Die Krebsrückfallquote könnte um 30 Prozent gesenkt werden. Hinzukommt ein weiterer sich im Test befindlicher Lungenkrebs-Impfstoff, der in fortgeschrittenen Krebsstadien helfen soll.

Jedoch: „Die Krebsimpfung darf bei Lungenkrebspatienten immer noch keine überzogenen Hoffnungen wecken“, relativiert Dr. med. Hans-Joachim Gebest, Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. Weil die Impfung nur bei einem bestimmten Tumortyp Erfolg verspricht, dem nicht kleinzelligen Bronchialkarzinom. Dieser Tumortyp findet sich immerhin bei achtzig Prozent aller Lungenkrebskranken.

Generell gilt: Die Heilungschancen bei Lungenkrebs sind abhängig von der Ausbreitung des Tumors und eventuellen Metastasen dieses. Je nach Situation wird dann zuerst operiert ode raber medikamentös behandelt.

„Alle bisher vorliegenden Untersuchungen des Lungenkrebs-Impfstoffs, unter anderem auch diejenigen aus New York, zeigen dessen Wirksamkeit“, so Atanackovic. „Auf dieser Basis können Lungenkrebskranke jetzt den neuen Impfstoff in Deutschland an extra zu diesem Zweck ausgewählten Zentren erhalten.“

 

drhhp

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